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PSD2-Zertifikate – Qualifizierte Webseiten­zertifikate nach eIDAS zur Erfüllung der PSD2-Anforderungen

 

Für den Zugang zu Zahlungskonten müssen sich Dritte als Kontoinformationsdienst oder Zahlungsauslöse­dienst identifizieren. Der EBA RTS, Artikel 20 fordert, dass die Identifizierung der Dritten auf der Nutzung qualifizierter Zertifikate gemäß der eIDAS-Verordnung basieren muss. Dadurch wird das benötigte Vertrauensniveau der Identifizierung sichergestellt, da die Ausgabe der Zertifikate durch Vertrauensdiensteanbieter mit Status "qualifiziert" erfolgt. Über die Trusted Lists der Aufsichtsbehörden ist eine grenzüberschreitende Anerkennung der Zertifikate sichergestellt. Die Verwendung von qualifizierten Zertifikaten ist über ETSI TS 119 495 V1.1.2 (2018-07) geregelt.

Mit Hilfe der qualifizierten Webseitenzertifikate werden folgende Punkte erreicht:

  • Der Absender (Third Party Provider = TPP) verfügt über eine entsprechende Zulassung durch die nationale Aufsichtsbehörde.
  • Diese Zulassung wurde nicht entzogen.
  • Durch den Inhalt des Zertifikats muss der Dritte (europaweit) eindeutig identifiziert werden.
  • Durch den Inhalt des Zertifikats muss erkennbar sein, welche Zugriffsrechte der Dritte hat, d. h. in welcher Rolle er den Zugriff durchführt.

 

Der Inhalt dieser Zertifikate umfasst

  • den Namen der nationalen Aufsichtsbehörde,
  • die Registrierungsnummer des Dritten sowie
  • die Rolle des Dritten.

 

Der Bank-Verlag befindet sich in der Zulassung als Vertrauensdiensteanbieter nach eIDAS für qualifizierte Fernsignaturen und Fernsiegel durch die Bundesnetzagentur. Dabei erfolgt auch die erforderliche Deltazulassung für PSD2-Website-Zertifikate. Schon heute können wir Ihnen Testzertifikate erstellen.

Ihre Ansprechpartner:

 

 

Ingmar Besch

Telefon: 069/4789429-15

E-Mail: ingmar.besch@bank-verlag.de



Roger Thiel

Telefon: 069/4789429-11
E-Mail: roger.thiel@bank-verlag.de