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Mit der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) wird durch die Europäische Kommission eine einheitliche Regulierung von Zahlungsdiensten und Zahlungsdienstleistern in der Europäischen Union eingeführt. Dadurch werden Banken dazu verpflichtet, ihre Systeme für Anfragen von Dritten (TPP = Third Party Provider) mit Hilfe einer Schnittstelle für bestimmte Dienste zu öffnen, wie z. B. das Einleiten von Zahlungen oder dem Abruf von Kontoinformationen.

Nach Inkrafttreten der Richtlinie im Januar 2018 wurden am 13. März die finalen Technical Regulatory Standards veröffentlicht (RTS). Sowohl die Richtlinie als auch die RTS lassen jedoch konkrete Details zur Schnittstelle (API) offen, mit der PSD2-konforme Verbindungen zu Banken hergestellt werden können. 

Im Rahmen der Berlin Group, beteiligt sich der Bank-Verlag mit etwa 40 weiteren Banken, Verbänden und Zahlungsdienstleistern aus der gesamten EU an der Standardisierung eines gemeinsamen API-Standards. 

 

Die sogenannte "NextGenPSD2" liegt seit Mai 2018 in der Version 1.1 vor und bildet die Grundlage der PSD2-Services des Bank-Verlags. Der Bank-Verlag bietet auf dieser Basis stellvertretend für Banken eine zentrale Schnittstelle an und entlastet so die Banken bei Umsetzung der PSD2 und dem Betrieb der Schnittstelle. Unser PSD2-Service erfüllt die Anforderungen der PSD2, so dass die Befreiung von der Fallback-Lösung mit Screenscraping möglich ist.

 

Der Bank-Verlag bietet seinen Kunden einen umfassenden Service im Umgang mit den Anfragen von TPP im Rahmen der PSD2 an, einschließlich der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zur Ablehnung gesperrter TPP und dem Consent Management für Kunden der jeweiligen Bank. Bereits existierende Systemkomponenten wie Limit-Prüfungen und Fraud Management stehen selbstverständlich auch im Rahmen der PSD2-Services zur Verfügung.

 

Ihre Vorteile bei der Nutzung unseres PSD2-Services auf einen Blick:

 

TPP – Third Party Provider (dritter Zahlungsdienstleister)
TPP bezeichnet einen Drittanbieter von Zahlungsauslöse- oder Kontoinformationsdiensten, die auf ein Kundenkonto bei Banken zugreifen dürfen.

 

PIS – Payment Initiation Services

PIS bezeichnet einen Zahlungsauslösedienst, der über ein Kundenkonto eine Zahlung initiiert.

 

AIS – Account Information Services

AIS bezeichnet einen Kontoinformationsdienst, der ein Online-Dienst zur Bereitstellung von Kontoinformationen darstellt.

 

PSP – Payment Service Providers

Traditionelle Zahlungsdienstleister wie Banken oder Finanzinstitute und Anbieter,  

die Online-Dienste zur Annahme von elektronischen Zahlungen anbieten 

 

PSU – Payment Service User

PSU ist eine natürliche oder juristische Person, die bei einem ASPSP (Bank) ein Konto besitzt.

 

XS2A – Access to Accounts

Zugang zum Konto bei einer Bank

Ihre Ansprechpartnerin:

Claudia Ronig

Vertrieb

Bank-Verlag GmbH

Telefon: 0221/5490-386

E-Mail: claudia.ronig@bank-verlag.de